Experten

Für die Wettspiele am Samstag, 16. Mai 2020 und die Parademusik am Sonntag, 17. Mai 2020 ist es uns gelungen, ausgewiesene Experten zu gewinnen. Diese werden die teilnehmenden Rheintaler Musikvereine nach verschiedenen Kriterien bewerten und klassieren. 

Experten Samstag (Wettspiele)

Werner Horber

 

 

 

Werner Horber, Jahrgang 1959, ist eidgen. dipl. Berufsoffizier der Schweizer Armee (Militärmusik) im Range eines Majors. Seit Juni 2017 geniesst er jedoch seinen verdienten Ruhestand. Nach seiner Schullaufbahn im Engadin nahm er die Musikstudien in Luzern (Albert Benz und Josef Gnos)  und in Trossingen (DE) auf, und besuchte mehrere Dirigenten- und Pädagogikkurse. Danach studierte er an der Militärischen Führungsschule (ETHZ). 

Werner Horber hatte das Glück, sein Hobby zum Beruf machen zu können. So hat er mehrere Abschlüsse vorzuweisen: Diplom als Blasmusikdirigent mit Hauptfach Trompete, Diplom als Volksmusiklehrer (Akkordeon, Schwyzerörgeli, Alphorn, Klarinette, Kontrabass) sowie Diplom (ETHZ) als Berufsoffizier. Zudem hat er mehrere Fähigkeitsausweise erworben in Seminaren, die die Schwerpunkte Mimik & Gestik sowie Musikpsychologie thematisierten.

Seit März 2017 ist Werner Horber musikalischer Leiter der Kirchenmusik Escholzmatt (LU) sowie seit Dezember 2018 Musikdirektor der Polizeimusik Zürich Stadt. Davor war er während 14 Jahren (1980-1994) Musiklehrer für verschiedene Instrumente und Dirigent sowie währen 17 Jahren (1997 - 2014) Dirigent der Harmonie Eschen (H) (FL).  Werner Horber ist immer gern gesehener Kursleiter, blasmusikalischer Experte im In- und Ausland, Gastdirigent, Dozent und Referent und ist zudem Komponist und Arrangeur von verschiedenen Werken.      

                                 

Roger Meier

 

 

Roger Meier, wohnhaft im solothurnischen Kestenholz, studierte bei Antony Morf am Konservatorium  in Luzern von 1995-1999  Klarinette (Lehrdiplom). Anschliessend folgte von 1999-2001 das Konzertreifediplom. Bei Franco Cesarini absolvierte er zur gleichen Zeit das Studium für Blasorchester-Direktion Typ A, das er im Jahr 2003 erfolgreich abschloss.

Roger Meier arbeitet als Klarinettenlehrer an zwei Musikschulen in der Region Solothurn und dirigiert seit 2002 die Musikgesellschaft Schüpfheim. Diese ist in der ersten Klasse eingestuft und wurde 2016 zum zweiten Mal Schweizer Meister. Seit August 2013 leitet er auch das Blasorchester Feldmusik Neuenkirch, das ebenfalls in der ersten Klasse agiert und sich am Eidgenössischen Musikfest 2016 als Vizemeister feiern lassen konnte. Einer der Höhepunkte seiner bisherigen Karriere war der dritte Schlussrang am renommierten Schweizerischen Dirigentenwettbewerb in Baden im Jahr 2003. 

Roger Meier hat grosse Erfahrung als Experte an regionalen, kantonalen und auch Eidgenössischen Anlässen. Er besuchte Meisterkurse bei berühmten Dirigenten und Komponisten wie Jan Coober, Andreas Spöri, Alfred Reed, Percy Grainger und Jan van der Roost. Mit seinen Blasorchestern ist er bestrebt, in der Symphonischen-, der Konzertanten-, als auch der Unterhaltungsmusik dem höchsten Niveau gerecht zu werden.

 

Markus Pferscher

 

 

 

Markus Pferscher ist 1967 in Bregenz geboren und absolvierte seine musikalische Ausbildung an den Musikuniversitäten in Salzburg und Wien. Die Hauptfächer waren das Waldhorn (Konzertfach bei Hansjörg Angerer), Kulturmanagement (Wien) und Instrumentalpädagogik (Roland Berger). Er war Leistungsstipendiat des Mozarteum Salzburg und wurde mit dem Würdigungspreis des Österreichischen Bundesministeriums ausgezeichnet. Dirigierunterricht erhielt er u.a. bei Jorge Rotter, Michael Gielen und Dietfried Bernet.

Vor allem mit dem Solisten-Ensemble Klangforum Wien und der Camerata Salzburg war der Waldhornist auf den bedeutendsten Kulturfestivals in Europa, Kanada, Südamerika und Fernost zu Gast.

Markus Pferscher ist seit 1997 Künstlerischer Leiter der tonart Musikschule Mittleres Rheintal/A, wo er vier Orchesterformationen betreut. Von 2001 bis 2008 dirigierte er auch die Musikgesellschaft Konkordia Widnau und von 2008 bis 2014 die Harmoniemusik Vaduz. Neben diesen musikalischen Tätigkeiten ist er gern gesehener Experte/Juror bei regionalen und nationalen Musikwettbewerben in A, CH, D und FL.

 

Stefan Roth 

 

 

 

In Winterthur geboren, verbrachte Stefan Roth seine Jugend in Aadorf und lebt heute in Bischofszell. Stefan Roth besuchte am Conservatorium in Maastricht (NL) den Unterricht in den Hauptfächern «HaFa Directie» bei Jan Cober sowie «Euphonium» bei Piet Joris und schloss sein Studium 2008 erfolgreich als Bachelor of Arts in Music ab. Nach zweijährigem Masterstudium bei Ludwig Wicki, Oliver Waespi und Thomas Rüedi erwarb er 2012 als erster Schweizer an der Hochschule der Künste Bern den Titel Master of Arts in «Windband Conducting» mit Auszeichnung. Im Februar 2019 schloss Stefan Roth an der Universität Augsburg (DE) den Masterstudiengang «Blasorchesterleitung» bei Maurice Hamers ab. 

Stefan Roth bildet sich durch regelmässig besuchte Meisterkurse unter anderem bei Pierre Kuijpers, Douglas Bostock, Philip Sparke und James Barnes weiter. Im Juli 2016 erreichte er am «1st International Conductors' Competition» in Augsburg den 2. Rang unter 48 teilnehmenden Dirigenten aus der ganzen Welt.

Er amtet zurzeit äusserst erfolgreich als Dirigent des Symphonischen Blasorchesters Kreuzlingen, des Blasorchesters der Jugendmusik Kreuzlingen und der Liberty Brass Band Ostschweiz sowie des Musikvereins Kradolf-Schönenberg, der Bürgermusik Untereggen und der Uniun da Musica Sagogn. Zudem ist er als Jury-Mitglied an diversen Wettbewerben im In- und Ausland tätig.

                      

Tristan Uth

 

 

Der 1987 in Augsburg (DE) geborene Dirigent und Komponist Tristan Uth begann bereits sehr früh mit dem Dirigieren und hatte im Alter von 14 Jahren seinen ersten Auftritt als Dirigent des Schülerorchesters in seinem Heimatdorf. Seine Diplomstudien sowie das Masterstudium in den Fächern Tuba und Dirigieren schloss er 2014 bei Professor Maurice Hamers und seinem Vater Lothar Uth mit Auszeichnung ab.

Seit 2015 studiert er Komposition in der Klasse von Professor Herbert Willi am Vorarlberger Landeskonservatorium in Feldkirch (AT). Im Laufe seiner Studien- und Konzerttätigkeiten dirigierte er zahlreiche Orchester und Chöre in ganz Europa. Die Aufführung zeitgenössischer Musik, symphonischer Blasmusik, Chorsinfonik und Musik für Brass Band ist für ihn zu einer wichtigen Tätigkeit geworden.

Sein Debüt als Operndirigent gab Tristan Uth 2012 am Theater Augsburg. Zudem assisierte er am Theater Augsburg, bei der Norddeutschen Philharmonie in Rostock oder dem Sinfonieorchester Liechtenstein und hospitierte bei Kirill Petrenko an der Staatsoper München.

Beim European Conductors Competition errang er im Jahr 2011 in Montreux (CH) die Silbermedaille. 2013 gewann er beim internationalen Dirigentenwettbewerb des World Music Contest in Kerkrade (NL) den „Silbernen Taktstock“ und wurde im Sommer 2015 gemeinsam mit der Stadtmusik St. Gallen zum Gewinner des «Certamen Internacional» in Valencia (ES) gekürt. Er arbeitete und lebte von 2012-2019 als freischaffender Dirigent, Juror und Komponist in der Schweiz und ist seit Sommer 2019 in Bludenz (AT) ansässig.

                      

Oliver Waespi

 

 

 

Oliver Waespi ( Jahrgang 1971) studierte Komposition sowie Orchesterleitung und Filmmusik an der Hochschule für Musik und Theater Zürich sowie an der Royal Academy of Music in London. Er pflegt vielfältige musikalische Interessen, was ihn mit Interpreten und Interpretinnen in unterschiedlichen Sparten zusammenbringt.

Präsentiert wurde seine Musik u.a. am George Enescu-Festival, im Rahmen der «Hear and Now»-Konzertserie der BBC, am Festival Sibelius 150, am Gstaad Menuhin Festival sowie bei zahlreichen nationalen und internationalen Musikwettbewerben wie dem Europäischen Brass Band-Wettbewerb, mehreren WASBE-Weltkonferenzen und vielen weiteren Festivals und Konzerten in aller Welt. Waespis Musik wird durch Sinfonieorchester, Kammerensembles, Solisten, Chöre sowie zahlreiche sinfonische Blasorchester und Brass Bands aufgeführt. Einige davon gehören in ihren jeweiligen Sparten zu den national und international führenden Ensembles und Künstlern.

Daneben leitet er regelmässig Workshops, ist als Juror bei Musikwettbewerben tätig und ist Lehrbeauftragter an der Hochschule der Künste Bern. Für seine Musik erhielt er u.a. den Internationalen George Enescu-Kompositionspreis 2003, die London Residency 2005/2006 der Zuger Kulturstiftung Landis&Gyr, einen Preis am Uuno Klami-Wettbewerb 2009 in Finnland, 2011 den Kompositionspreis des Eidgenössischen Orchesterverbands, 2013 den NBA Revelli Award in den USA, 2014 den Stephan Jäggi-Preis oder 2015 den International BUMA-Brass Award.

                      

Experten Sonntag (Parademusik)

Roger Meier

siehe oben (Experten Samstag)

 

Stefan Roth

siehe oben (Experten Samstag)

 

Werner Horber

siehe oben (Experten Samstag)

 

 

 

Ersatzexperte

Roland Stillhard

 

 

 

Der Berufsmusiker Roland Stillhard studierte am Landeskonservatorium Feldkirch bei Prof. Jörg Maria Ortwein Saxophon und schloss das IGP-Studium mit Auszeichnung ab. Als Schwerpunktfach schloss er mit Auszeichnung den Studienlehrgang Blasorchesterleitung bei Mag. Thomas Ludescher ab. Es folgten verschiedene Weiterbildungen bei renommierten Dirigenten im In- und Ausland.

Roland Stillhard ist Preisträger 2005 der Josef-Strässle-Steigacker-Stiftung und Musikkommissionspräsident des St. Galler Blasmusikverbandes. Er dirigierte während vielen Jahren Blasorchester in den verschiedensten Leistungsstufen, u.a. die Bürgermusik Mörschwil, Musikverein Kradolf-Schönenberg, Jugendmusik und Musikverein Diepoldsau-Schmitter!

Roland Stillhard ist Musikschulleiter und Lehrperson für Saxophon Musik im Zentrum – Musikschule Mittelrheintal.